ESC-Ticketverkauf gestartet
veröffentlicht am 30.01.2026
Watchlist Internet warnt: Achtung vor betrügerischen Angeboten im Netz beim Ticket- Vorverkauf
Fans des Eurovision Song Contest sollten laut einer aktuellen Warnung der Watchlist Internet beim Ticketkauf genau hinsehen, um nicht auf Fake-Shops und dubiose Anbieter hereinzufallen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.
Große Vorfreude trifft auf Betrugsrisiko
Mit dem Start der ersten Ticketverkaufsphase für den Eurovision Song Contest 2026 steigt die Nachfrage rasant und mit ihr leider auch das Risiko, an unseriöse Angebote zu geraten. Nach dem Sieg von JJ mit dem Song „Wasted Love“ im vergangenen Jahr wird der ESC diesmal in Wien ausgetragen, was die Begeisterung hierzulande zusätzlich anheizt. Parallel zum offiziellen Vorverkauf tauchen im Internet laut der Watchlist Internet jedoch zahlreiche Plattformen auf, die vermeintliche Tickets anbieten, ohne dazu berechtigt zu sein. Besonders über soziale Medien und professionell gestaltete Websites versuchen Betrüger:innen, Fans zu täuschen und schnelles, einfaches Geld zu machen.
Täuschend echte Angebote im Umlauf
Ein Beispiel für ein besonders irreführendes Angebot ist laut Watchlist Internet die Website ticketbande.de. Dort wird für das ESC-Finale im Mai 2026 ein Preis von 40 Euro beworben; eine Darstellung, die auf den ersten Blick wie ein regulärer Ticketverkauf wirkt. Tatsächlich erhalten Kund:innen für diesen Betrag jedoch kein Ticket, sondern lediglich einen Gutschein mit dem etwa ein Suchauftrag für Tickets erteilt werden kann. Ob d dies erfolgreich sein wird, ist unklar, und die tatsächlichen Kosten würden deutlich höher ausfallen. Die Seite ist jedenfalls keine offizielle Verkaufsstelle für ESC-Tickets.
Wo Tickets wirklich erhältlich sind
Der offizielle Start der ersten Verkaufswelle erfolgte am 13. Jänner 2026. Grundlage dafür ist ein mehrstufiges Ticketsystem, für das sich Interessierte im Vorfeld registrieren mussten. Diese Registrierung war ausschließlich über eurovision.com und oeticket.com möglich und endete bereits Mitte Dezember 2025. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich. Der legale Weiterverkauf von Tickets wird erst ab April 2026 über die Plattform fansale.at möglich sein. Ergänzende und verlässliche Informationen zum Ticketkauf stellt auch der ORF bereit.
Was tun bei einem vermuteten Betrug?
Wer den Verdacht hat, auf ein betrügerisches Angebot hereingefallen zu sein, sollte rasch handeln. Wurde der Kauf über eine Plattform wie ticketbande.de abgewickelt, empfiehlt es sich, umgehend den Kundensupport zu kontaktieren und zusätzlich die EU-Verbraucherschlichtungsstelle einzuschalten. Bei Kreditkartenzahlungen sollte sofort das Kreditkartenunternehmen informiert werden, um mögliche Rückbuchungen zu prüfen. Erfolgt der Kauf über soziale Netzwerke, ist es wichtig, das entsprechende Profil zu melden und Anzeige bei der Polizei zu erstatten, um weitere Schäden zu verhindern.
Alles zum Nachlesen zu dieser und anderen Betrugsmaschen finden Sie hier auf der Homepage der Watchlist Internet.