Prüfung von Innenraumkerzen
veröffentlicht am 12.10.2026
Schwerpunktaktion zeigt durchwegs sichere Produkte
Im Rahmen einer Schwerpunktaktion wurden insgesamt zehn Innenraumkerzen verschiedener Anbieter einer sicherheitstechnischen Prüfung unterzogen. Im Fokus standen dabei sowohl die brandschutztechnischen Eigenschaften der Kerzen als auch die vorgeschriebenen Produktsicherheitskennzeichnungen.
Sicher durch die kalte Jahreszeit
Kerzen sorgen insbesondere in der Herbst- und Winterzeit für eine angenehme Atmosphäre und werden häufig zur Beleuchtung und Dekoration von Innenräumen eingesetzt. Bei unsachgemäßer Verwendung können von offenen Flammen jedoch auch Gefahren ausgehen. Neben dem Brandrisiko führen etwa eine zu hohe Flamme, eine instabile Brenneigenschaft oder unzureichende Sicherheitshinweise zu einer Gefährdung von Personen und Sachwerten.
Um mögliche Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen, werden Kerzen im Rahmen von Marktüberwachungsmaßnahmen stichprobenartig kontrolliert. Dabei wird überprüft, ob die Produkte den geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen und ausreichend gekennzeichnet sind.
Zehn Kerzenmodelle im Sicherheitstest
Für die Schwerpunktaktion wurden zehn verschiedene Kerzenmodelle ausgewählt und anhand der einschlägigen europäischen Sicherheitsanforderungen geprüft. Die Untersuchung umfasste sowohl die Feuersicherheit gemäß ÖNORM EN 15493 als auch die Produktsicherheitskennzeichnung gemäß EN 15494.
Bei der Prüfung der Feuersicherheit wurden unter anderem die Brenneigenschaften und die Flammenhöhe der Kerzen untersucht. Dabei konnten bei keinem der zehn geprüften Modelle sicherheitsrelevante Beanstandungen festgestellt werden.
Auch die Überprüfung der Kennzeichnung verlief überwiegend positiv. Bei einem Produkt wurde jedoch eine Abweichung von den Anforderungen der einschlägigen Norm festgestellt. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass die geprüften Kerzenmodelle ein gutes Sicherheitsniveau aufweisen.